Über dieses Buch

 

Chaos im Kopf - manisch-depressiv

Chaos im Kopf

Eine manisch-depressive Lebensgeschichte

Ein manisch-depressives Leben. Ein Mann voller Emotionen, Sex, Drugs and Rock ’n’ Roll. Eine Berliner Rockband. Partydrogen in den 90ern. Langjährige Aufenthalte in China und den USA. Als Patient berichtet er von den Zuständen in Psychiatrien. Er erzählt uns von gescheiterten Beziehungen und Sehnsüchten.

»Ich wollte das zu Papier bringen, was mir etwas geholfen hätte, diese Krankheit besser und früher zu verstehen, auch auf emotionaler Ebene.«

Mit schrägem Humor und klarer Sprache, weiß der Autor den Leser zu unterhalten. Diesen Trip sollte man sich reinziehen.

Über den Autor

 

Nino Drescher manisch depressiv

Nino Drescher

Aus Berlin

Ich wurde 1972 in Berlin geboren. In meiner Kindheit war ich, familienbedingt, viel in der Welt unterwegs. Beruflich schlug ich den kaufmännischen Weg ein, bevor ich ins kreative Fach wechselte und Mediadesign studierte. Den Entschluss ein Buch schreiben zu wollen, fasste ich nach vielen Jahren Leid durch eine manisch-depressive Erkrankung.

Ich lebte äußerst intensiv und habe viel zu verarbeiten, das Schreiben hilft mir ein wenig dabei.

Ich hoffe einen kleinen, humorvollen Beitrag geleistet zu haben, für die Menschen und ihre Lieben. Viel Spaß und gute Besserung.

Leseproben

Auszüge aus Chaos im Kopf

Intro

Auszug aus dem Kapitel: Intro

7:00 Uhr morgens, Klinik/Psychiatrie


„Herr Drescher … Herr Drescher!!!“

„Was? Was ist los?“

„Wir möchten Sie aktivieren.“

„Sie möchten was?“

„Sie aktivieren.“


Wieder einmal in der Klapse gelandet – traurige Routine. Man kennt mich dort und scheiß’ die Wand an, ich kenne sie.

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Psychiater

Auszug aus dem Kapitel: Ende der Kraft

Im November 2005 war ich auf dem Weg zu meinem ersten Psychotherapeuten. Ein schleimiger, selbstverliebter, arroganter Dr. Psycho. Es war vormittags und ich war mit der S-Bahn unterwegs. Grau und trist, alles war unwirklich, nichts war mehr real, dieses Nichtgefühl werde ich nie vergessen, ich war nicht mehr existent. Ich sah auf die Anzeigetafel S3 nach Charlottenburg und stand da für zehn Minuten und wusste nicht, was es bedeutet, so abwesend kann man sein, wenn man schwer depressiv ist, nichts macht Sinn, nichts auf dieser Welt. Jemand sprach mich an, er hat zwar geredet, aber ich habe ihn nicht wahrnehmen können.

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Psychiatrie

Auszug aus dem Kapitel: Ende der Kraft

In einer Psychiatrie sind alle Fenster stets verschlossen, ihr könnt euch denken warum. Langsam schleichen Gestalten durch die Flure und starren mit leeren Augen ziellos umher. Die Medikamentenausgaben und die Fütterungen sind die Highlights des Tages. In der täglichen Gruppenvisite sitzen die Patienten im Kreis und einer nach dem anderen wird gefragt, wie es ihm geht und ob sie oder er gut geschlafen hat. Die hauptsächlichen Therapieangebote sind: Aktivierungsgruppe, Suchtgruppe, Depressionsgruppe, Ergotherapie (mein Favorit) und so eine Art Gedächtnistraining.


Ich war bis jetzt etwa 15 mal in so einer Einrichtung. Es bleibt mir nichts anderes übrig als dort hinzugehen wenn ich meine Gedanken und mich nicht mehr kontrollieren kann, dann brauche ich etwas Hilfe und Ruhe, um wieder zu mir zu kommen. Meistens werde ich erstmal mit Medikamenten heruntergefahren.

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DrogenExzess

Auszug aus dem Kapitel: Wild at Heart

Es war gegen Ende meiner Ausbildung. Im Sportverein fand ein Sommerfest statt. Ein ehemaliger Klassenkamerad war auch dort. Er hatte Ecstasy-Pillen dabei und bot mir eine an, ich war neugierig und nahm sie. Nach einer halben Stunde fühlte ich mich fantastisch, glücklich und war verliebt in fast alle Frauen, die dort waren. Von allen Drogen die ich kenne, passte MDMA am Besten zu mir. Auch auf dem Weg ins „Rock it“, einem legendären Rockerschuppen, wurde man auf der Kurfürstenstrasse, zwischen den Nutten, von Dealern angesprochen, ich nahm diese Angebote nun an und ...>weiter lesen<

 

Rezensionen

Wie hat es euch gefallen?

Stefanie Steenken/Autorin:

Authentisch, ehrlich, direkt, klare Schreibweise, mitreissend. Es ist wie Tagebuch lesen des besten Freundes. Ich habe es in einem Wusch durchgelesen. Der Autor erzählt ohne Blatt vorm Mund und in eigener Sprache über sein Leben. Von himmelhochjauchzend chaotisch und durchgeknallt bis niederschmetternd und depressiv. Besser hätte man wohl seine Zerrissenheit nicht beschreiben können. Eine gelungene Biografie!


Sandra Rimböck:

Ich habe es sehr gerne und fast „in einem Rutsch“ gelesen. Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Ich würde wahrscheinlich ähnlich schreiben, wenn ich ansatzweise so viel erlebt, und die Energie hätte.


Brina's Bücherwelt:

Das Cover hat mich wirklich gefesselt. Man erkennt einen fröhlich nach außen wirkenden Mann der innerlich aber genau das Gegenteil ist. " Chaos im Kopf" ist meiner Meinung nach nicht einfach zu lesen bzw. viele Dinge/Handlungen in diesem Buch sind schwer für jemanden nach zuvollziehen der noch nie unter Depressionen gelitten hat. Nino Drescher hat es aber geschafft in seinem Buch das Chaos in seinem Kopf zu beschreiben und immer wieder wenn eine Phase der Depression aufkam dagegen anzukämpfen. Mir persönlich gibt es viel Mut zu lesen und zu sehen das, das Leben auch in schwierigen Zeiten weiter geht. Da diese Krankheit leider immer noch oft belächelt oder darüber geschwiegen wird. Vielen Dank für deinen Mut darüber zu reden !!!!! Darum vergebe ich sehr gerne 5 Sterne


Maid:

Ein tolles Buch 👍 Vielleicht denken einige Leser, wow, ist der durchgeknallt oder, meint der das jetzt ernst. Ja, wer sich ein wenig mit Psyche auskennt oder selbst vielleicht an einer Form ( es gibt nämlich so einige) leidet, der versteht Nino und sein Buch bestimmt. Und wer nicht, der kann jetzt einmal eintauchen in diese Welt, in das Chaos im Kopf eines manisch depressiven Menschen. Ich habe das Buch verschlungen. Hut ab für den Mut ,das Chaos und aber auch die Depression nicht nur aufzuschreiben, sondern sie auch für ALLE zu veröffentlichen 👍 Danke


Wonderland:

Sehr toll. Ich hab das Buch sehr gerne gelesen und es ging einem auch ans Herz. Der Autor öffnet hier eine Tür zu seinem Inneren und lässt uns alle teil haben. Ich möchte nicht zuviel verraten, aber es ist jeden Cent wert den das Buch kostet. Wahre Geschichte aus dem wahren Leben. Emotional und Spannend.


Ute K:

Das Buch ist vom ersten Moment an spannend, sehr emotional und auch sehr witzig geschrieben. Dabei gibt es zugleich einen verständlichen Einblick in die Krankheit und trägt sicher dazu bei, diese besser zu verstehen. Ein solches Buch zu schreiben und zu veröffentlichen, benötigt viel Mut und Energie. Dafür gebührt dem Autor mein aller höchster Respekt!


Thomas Jahn schreibt mir:

Hi Nino, hab dein Buch jetzt ganz gelesen. Und ich mags. Ich finde, du schreibst gut. Flott und trotz der sehr schweren Themen liest man es gerne. Schlauer Witz anstelle von Selbstmitleid. An vielen Stellen denkst du noch eine Ecke weiter, was die Geschichten interessant macht (war zu wenig aufmerksam im Deutschunterricht, vielleicht sind das Spannungsbögen?) Und ich habe das Gefühl, dass in deinem Buch mindestens noch eine Geschichte steckt. Zum Beispiel die vom Lebenskünstler Alex, dessen Leben sich einer Dönerbude abspielt und der sich mit Nebenjobs über Wasser hält und mit reichlich Frauen verkehrt. Bukowski, Millers Tage in Clichy, der Subutex, Regeners Lehmann, Ein wenig Leben, .... solche großen Lebensgeschichten schlummern auch in deinem Buch – aber danach hast du gar nicht gefragt ... Schönen Sonntag, Thomas

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Fotos

Stationen aus Chaos im Kopf

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